Schwitzen vor der Triathlon-Premiere

Für einige Neulinge werden die Vorbereitungen auf den KnappenMan intensiver.

Auszug Sächsische Zeitung, 19.05.2017 (Text und Foto Hagen Linke)

Die Frauen und Männer, die zweimal pro Woche durch dasWasser des Lausitzbades pflügen, sind nicht mehr die Jüngsten. Aber sie haben etwas vor, das sich viele untrainierte Mittzwanziger nicht vorstellen können. Der Sparkassen-KnappenMan-Triathlon bringt sie dienstags und donnerstags zusammen. Schon in gut drei Monaten gilt es, beim Ausdauerdreikampf am Dreiweiberner See zu bestehen. Trainer Jan Frobart steht am Rand, schaut auf korrekte Hüftstreckung und Ellenbogenhalte und sagt, die drei Monate sollten ausreichen. „Sie sind auf dem Weg, die Schwimmstrecke gut zu bewältigen.“ Doch Triathlon ist mehr. Wer ihn alleine schaffen will, steigt im Wechselgarten aufs Rad und schnürt zumSchluss die Laufschuhe.

Die Schlussdisziplin sollte kein Problem sein, sagt Renee Kusnik, die vor ein paar Wochen den Oberelbe-Marathon bewältigt hat – also gut 42 Kilometer. Nun soll es im August die Olympische Distanz beim Triathlon sein – 1,5 Kilometer im Wasser, 40 auf dem Rad und noch mal zehn zu Fuß. Vernünftig durchkommen sei das Ziel, sagt Renee Kusnik. „Ich setzemich nicht unterDruck. Ich will imZiel lächeln.“ BeimTraining fiel das zunächst schwer. Im Schwimmbecken galt es, nicht zu verkrampfen. Seit Herbst trifft sich die etwa zehnköpfige Trainingsgruppe. Alle waren Anfänger. Trainer Jan Frobart legt Wert auf korrekte Technik. Aber wer mit Anfang 50 erst den Kraul-Stil erlernt, gleitet nun mal nach einem halben Jahr nicht wie Rekord-Olympiasieger Michael Phelps durchs Wasser.

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